Glossary of terms used on this site

Es sind 87 Einträge im Lexikon.
Nach Lexikon-Einträgen suchen (Nur normale Begriffe sind erlaubt)
Beginnt mit Enthält Exakter Begriff Klingt wie
Alle A B E F G H K L M N Ö P Q R S T U V W Z
Begriff Definition
Scheibenwischer

Ein Scheibenwischer ist ein Gerät zum Säubern der Front- oder Heckscheibe eines Kraftfahrzeuges, Flugzeugs, Schiffes oder eines Schienenfahrzeugs. Scheibenwischer bestehen aus Wischerarm, Wischerblatt und Antrieb. Das Wischerblatt ist mit einem Gummi-Profil bestückt, das störende Feuchtigkeit oder Schmutz von der Scheibe schiebt und den Fahrzeuginsassen bessere Sicht nach außen ermöglicht. Bei starker und/oder angetrockneter Verschmutzung wird die Scheibe zum Wischen mithilfe der Scheibenwaschanlage befeuchtet.

Servopumpe Hydraulikpumpe

Um ein Fahrzeug relativ direkt und mit möglichst geringem Kraftaufwand lenken zu können, verfügen moderne Fahrzeuge fast alle über eine Servolenkung, auch Hilfskraftlenkung genannt. Sie unterstützt den Fahrzeugführer, indem die aufgebrachten Kräfte beim Lenken durch eine Servopumpe (bzw. Hydraulikpumpe) verstärkt werden. Die Unterstützung steht dem Fahrer immer dann zur Verfügung, wenn er sie benötigt. Insbesondere erleichtert sie das Lenken im Stand oder bei niedriger Geschwindigkeit.

Sitzheizungen

Eine Sitzheizung dient dazu, Autositze zu beheizen um den Fahrkomfort zu erhöhen.

Sommerreifen

Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne Schnee ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird, eine hohe mögliche Geschwindigkeit und relativ geringe Abnutzung verspricht. Hier gilt es, einen möglichst guten Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Anforderungen an Fahrkomfort – also einem möglichst geringen Rollwiderstand – und guter Haftung bei Nässe zu finden.

Spurstangen

Die Spurstange ist Bestandteil der Achsschenkel-Lenkung. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Lenkhebel und dem Anlenkpunkt am Achsschenkel (Radträger) her. In der Regel sind zwei Spurstangen an einer gelenkten Achse eingebaut, der Lenkhebel sitzt in der Mitte zwischen ihnen.

Starterbatterie Akkumulator

Bei einer Batterie in Fahrzeugen handelt es sich um einen sog. Akkumulator, welcher primär für das Starten eines Motors zuständig ist. Sie liefert den elektrischen Strom für den Anlasser bzw. Starter, weshalb auch häufig der Begriff „Starterbatterie“ verwendet wird. Bei laufendem Motor wird ein Generator (Lichtmaschine) angetrieben, der die elektrischen Verbraucher mit Energie versorgt und gleichzeitig die Batterie auflädt. Läuft die Lichtmaschine zu langsam oder gar nicht, übernimmt die Batterie kurzzeitig die Versorgung der elektrischen Verbraucher und sorgt so für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung.

Starterkabel

Ein Starthilfekabel (auch Starterkabel oder Überleitungskabel genannt) besteht aus zwei isolierten Leitungen, je eine für den Pluspol (rot) und den Minuspol (schwarz oder blau), die auf beiden Seiten mit einer großen Klemme abschließen. Sonderformen sind möglich (z.B. beim Militär) mit Stecker-/Buchse-System und zusammengefassten Leitungen. Es dient dazu, einen Verbrennungsmotor, dessen Starterbatterie nicht mehr genügend Strom spendet um den Anlasser (Starter) mit ausreichender Drehzahl drehen zu können, dennoch mit Hilfe einer externen Energiequelle zu starten. Es dürfen nur Kabel mit ausreichendem Querschnitt (mindestens 16 mm²) verwendet werden. Der Kabelquerschnitt richtet sich nach der Größe des Hubraums, Kabel mit größerem Querschnitt sind auch für „schwächere Motoren“ geeignet. Für Motoren ab ca. 2000 cm³ (2 Liter) Hubraum sowie für Dieselmotoren (der Motor muss hier zusätzlich vorgeglüht werden) empfehlen sich Kabel mit einem Querschnitt von 25 mm². Ein besonders großer Hubraum oder Dieselmotoren mit mehr als 3000 cm³ (3 Liter) Hubraum erfordern Kabel mit 35 mm² Querschnitt. Je länger das Kabel ist, desto größer muss - wegen des elektrischen Widerstandes - der Querschnitt sein. Bei Starthilfekabel ab 35 mm² (LKW) oder 50 mm² (Baumaschinen) wird der Spannungsverlust minimal. Ein großer Kabelquerschnitt verringert zudem die Überhitzungsgefahr. Für Starthilfekabel gelten die DIN 72553 (Ausgabe :1994-04, Starthilfekabel für Straßenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor) und die ISO 6722 (Ausgabe: 2006-08, Straßenfahrzeuge - 60 V und 600 V einadrige Verbindungsleitungen - Abmessungen, Prüfmethoden und Anforderungen).

Steuergeräte

Steuergeräte (engl. ECU = electronic control unit oder ECM = electronic control module) sind elektronische Module, die überwiegend an Orten eingebaut werden, an denen etwas gesteuert oder geregelt werden muss. Steuergeräte werden im Kfz-Bereich in allen erdenklichen elektronischen Bereichen eingesetzt, ebenso zur Steuerung von Maschinen, Anlagen und sonstigen technischen Prozessen. Sie zählen zu den eingebetteten Systemen.

Stoßdämpfer

Ein Stoßdämpfer ist Teil eines Fahrwerkes, das dazu dient, Schwingungen von Massen zu unterdrücken. Ein Stoßdämpfer kann daher auch als Schwingungsdämpfer bezeichnet werden. Viele denken, dass der Stoßdämpfer die Funktion hat, durch beispielsweise unebene Fahrbahnverhältnisse verursachte Stöße zu dämpfen. Dies ist aber nicht richtig. Vielmehr sollen sie dafür sorgen, dass sich schwingende Federn wieder schnell beruhigen. Zusammen mit den Federn sorgen sie dafür, dass die Räder insbesondere beim Durchfahren von Kurven oder bei Vollbremsungen die Bodenhaftung nicht verlieren. Ohne Stoßdämpfer würde ein Fahrzeug nach dem Einfedern zu schnell wieder ausfedern und zu einem unkontrollierbaren Schaukeln führen. Wie auch Bremsen, Reifen, Airbags oder Lenkung zählen die Stoßdämpfer zu den wichtigsten sicherheitsrelevanten Komponenten in einem Kraftfahrzeug. Dennoch haben Untersuchungen gezeigt, dass mindestens jedes siebte Fahrzeug auf deutschen Straßen mit defekten Stoßdämpfern fährt. Dabei können defekte Stoßdämpfer das Unfallrisiko erheblich erhöhen, da sie sich unmittelbar auf den Bremsweg sowie das Kurvenverhalten auswirken. Aus diesem Grund sollten Stoßdämpfer in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Die Lebensdauer eines Stoßdämpfers hängt von vielen Faktoren ab. So führen z. B. schlechte Straßenzustände, hohe Laufleistungen, häufige Beladungen oder Umwelteinflüsse, wie Staub, Wasser, Kälte oder Hitze, zu einem schnelleren Verschleiß.

Stoßstangen

Die Stoßstange ist seit den frühen Jahren des Automobils fester Bestandteil am Fahrzeug. Sie ist an Front und Heck montiert. Die ersten Automobile mit Stoßstangen wurden 1905 von Frederick R. Simms gebaut. Seit etwa Mitte der 1990er wird die Stoßstange von einer Kunststoffhaut umgeben, der Schürze. Diese wird in die Gestaltung des Fahrzeugs eingebunden. Außer der Stoßstange verbirgt sie gegebenenfalls weitere Technik. Aufgrund der geschlossenen Form kann die Schürze die Aerodynamik eines Fahrzeugs verbessern. Durch den Einsatz von „denkenden“ Kunststoffen und definierten Sollbruchstellen lässt sich kontrollieren, wie Energie absorbiert werden soll. Beispielsweise kehrt der geknautschte Kunststoff der Schürze bei kleinen Parkremplern (bis zu etwa 7 km/h) wieder in seinen Ursprungszustand zurück („reversible Stoßfänger“). In der jüngeren Zeit neu konstruierte Stoßfänger sollen auch helfen, Verletzungen bei Fußgängern oder Radfahrern zu minimieren. Diese neuen Sicherheitssysteme werden aus energieabsorbierenden Schaumstoffen hergestellt. Diese halbharten Schaumstoffe dämpfen bereits in geringer Schichtdicke den Aufprall eines auftreffenden Körpers und erlauben, Stoßfängersysteme zu entwickeln, die strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Bei Unfällen mit höheren Geschwindigkeiten nehmen die Schaumstoffschalen unter der Schürze die Energie auf und verteilen sie dadurch auf eine große Fläche.

Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL