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Es sind 87 Einträge im Lexikon.| Begriff | Definition |
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| Federbeine |
Federbein ist ein Begriff aus der Fahrwerkstechnik von Fahrzeugen. Man versteht darunter die Zusammenfassung einer Feder und eines hydraulischen Stoßdämpfers mit dem Radträger in einer Einheit. Die Idee, Feder, Stoßdämpfer und Radträger zu kombinieren, hatte zuerst der amerikanische Ingenieur Earl S. McPherson. Die Entwicklung wurde 1949 patentiert und zum ersten Mal 1950 in ein Serienfahrzeug eingebaut. Nach seinem Erfinder nennt man es bis heute McPherson-Federbein. Beim Federbein ist der Stoßdämpfer im Zentrum einer Schraubenfeder angeordnet. Die Feder wird von zwei Federtellern komprimiert, die sich an der Kolbenstange und auf dem Zylinder des Stoßdämpfers befinden. Eine Zusatzfeder aus mikrozellularem Polyurethan (MCU), die Stahlfeder und Dämpfer arbeiten in derselben Bewegungsrichtung, ihre Achsen fallen in der Regel zusammen. Bei manchen Fahrzeugen ist die Feder etwas schräg angestellt, um die Kolbenstange des Stoßdämpfers von Seitenführungskräften zu entlasten. Die progressive Federcharakteristik der Zusatzfeder sorgt für einen weichen Übergang bei vollem Durchschlagen der Fahrwerkskräfte auf die Karosserie. Ohne Federn heißt die Konstruktion Dämpferbein - gefedert wird dann mit einer separat angeordneten Schraubenfeder, einer quer eingebauten Blattfeder oder einem Drehstab am Querlenker. Gelegentlich werden auch Feder-Dämpfer-Einheiten, auch Federdämpfer genannt, als "Federbein" bezeichnet. Sie haben keinen Einfluss auf die Radführung und finden sich häufig an Hinterradaufhängungen. Sie sind - besonders wegen der einfachen Montage - billig herzustellen, brauchen aber mehr Bauraum als andere Radaufhängungen. |
| Ford Probe |
Der Ford Probe war ein Sportcoupé der Ford Motor Company. Er wurde von 1989 bis 1992 in Yokohama, Japan sowie 1989 bis 1997 in Flat Rock, Michigan produziert. 1992 fand eine grundlegende Überarbeitung des Modells statt. Er wurde geplant, um die Lücke zwischen dem Ford Mustang und der restlichen Modellpalette zu schließen. Langfristig sollte er den Mustang ablösen. Der Ford Probe war eine Gemeinschaftsarbeit mit Mazda und basierte auf der Mazda GD Plattform (1987-1992) bzw. der Mazda GE Plattform (1992–1997). Er entsprach technisch weitgehend dem Mazda Capella C2, der in Vergleichstests vor allem hinsichtlich der Fahrwerksqualität häufig schlechter abschnitt als der Ford Probe. |
| Frontscheiben |
Die Windschutzscheibe (Frontscheibe) ist eine Glasscheibe, die dem Führer eines Fahrzeuges die Sicht nach vorne ermöglicht und ihn vor Wind, Wetter und Partikeln im Luftstrom schützt. Sie wird meist aus Verbundglas ausgeführt. Früher wurde oft Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) verwendet. Zur Reinigung der Scheibe von Niederschlag und Schmutz werden Scheibenwischer angebracht. Die Windschutzscheibe wird in den Windschutzscheibenrahmen mit Gummiprofilen schwimmend befestigt oder bei modernen Fahrzeugen ein- oder aufgeklebt oder selten auch eingeschraubt. Sie trägt dann maßgeblich zur Torsionssteifigkeit eines Fahrzeuges bei und ist damit ein tragendes Teil der Karosserie. Zur Vermeidung des Beschlagens durch Feuchtigkeit kann die Windschutzscheibe mit Warmluft angeströmt werden. Alternativ kann die Scheibe auch elektrisch beheizt werden. Die Beheizung erfolgt entweder durch eine elektrisch leitende Beschichtung des Glases oder durch in die Verbundfolie eingelegte, sehr feine Drähte. In die Scheibe eingearbeit sein kann auch eine Antenne für das Autoradio. Die Wölbung, Größe und Tönung der Windschutzscheibe stellen außerdem ein wichtiges Designelement dar. Sie werden durch gesetzliche Vorgaben und das Herstellverfahren eingeschränkt. |
| Frostschutzmittel |
Ein Gefrierschutzmittel (Frostschutzmittel) ist ein Stoff (z. B. Glycerin, Glykol, Ethanol), der den Gefrierpunkt eines anderen Stoffes (z. B. Wasser) herabsetzt. Die Wirkung ist vom verwendeten Stoff und der Konzentration abhängig. „Gefrierschutzmittel“ ( -proteine) werden auch von Lebewesen (z. B. dem Seewolf) selbst erzeugt, ohne die sie Gefahr liefen, dass sich in ihrer Körperflüssigkeit Eis bildet, was die Zellen zerstören würde. Bekannt ist die Verwendung als Zusatz für die Kühlsysteme oder bei Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen. Häufig werden Konzentrate verkauft, die nach einem festen Mischungsverhältnis mit Wasser vermengt werden (bei mehr Frostschutzmittel bleibt die Lösung unter jeweils noch niedrigeren Temperaturbedingungen flüssig). Qualitativ hochwertige Kühler-Frostschutzmittel für Motoren für Kfz sind neben Glykolen auch kleine Mengen diverser Additive beigemischt. Diese Substanzen helfen damit auch noch gegen Rost, Überhitzung und haben schmierende Eigenschaften, welche das gesamte Kühlsystem schützen. Ein bekannter Markenname unter den Kühlerschutzmitteln ist Glysantin, eine seit 1929 bestehende Schutzmarke der BASF. |

